Muster unternehmenskaufvertrag ihk

Bei einer unternehmerischen Gesellschaft (beschränkte Haftung) muss das gesamte Grundkapital vor der Anmeldung zum Handelsregister in bar zur Verfügung gestellt werden, Sachleistungen sind nicht möglich. Die Auflösung einer GmbH wird in der Regel von den Aktionären beschlossen. Weitere Gründe für die Auflösung sind in der Art. 60 GmbHG angegeben. Mit dem Auflösungsbeschluss beginnt das Liquidationsverfahren, an dessen Ende die Gesellschaft im Handelsregister endet und gestrichen wird. Der Geschäftsführer ist für die Führung des Unternehmens verantwortlich. Zu diesem Zweck soll er sich um externe Vermögensinteressen im Vertrauen kümmern und einen unproblematischen, effizienten und gewinnorientierten Geschäftsverlauf sicherstellen. In diesem Zusammenhang unterliegt der Geschäftsführer verschiedenen Haftungsrisiken. Um nur die wichtigsten zu nennen: Die Geschäftsführer müssen jedem Aktionär Informationen über Unternehmensangelegenheiten geben und auf Anfrage unverzüglich Einblick in die Bücher und Korrespondenzen des Unternehmens gewähren. Grundsätzlich braucht der Geschäftsführer keine spezifische Qualifikation. Wenn jedoch eine Genehmigung für die Tätigkeit des Unternehmens erforderlich ist, sofern eine gewisse persönliche Eignung voraussetzt (z.B. für Handwerker: Meistertitel), kann nur ein Geschäftsführer ernannt werden, der diese Eignung besitzt.

Ein Geschäftsführer kann nur eine natürliche Körperschaft unbeschränkter Rechtskraft sein, die nicht aus einem Beruf oder Beruf verbannt wurde, der mit dem Gegenstand des Unternehmens der GmbH in Berührung kommt. Im Rahmen dieses Vertrags wurden keine Nebenabreden geschlossen. Änderungen sind nur gültig, wenn sie schriftlich und von den beiden Vertragspartnern unterzeichnet wurden. Auf diese Formpflicht kann nur durch schriftliche Vereinbarung verzichtet werden. b. Bei finanziellen Schwierigkeiten besteht ein weiteres Risiko. Hat ein Aktionär der Gesellschaft ein Darlehen zu einem Zeitpunkt gewährt, zu dem gewöhnliche Kaufleute Eigenkapital zur Verfügung gestellt hätten, hat er anspruch auf Rückzahlung des Darlehens im Falle einer Insolvenz gegen das Vermögen der Gesellschaft, aber die Darlehen der Anteilseigner dürfen nicht uneingeschränkt zurückgezahlt werden, da der/die Geschäftsführer oder der Verwaltungsrat haften, wenn sie Zahlungen an Aktionäre leisten, die automatisch zur Insolvenz des Unternehmens führen. Darüber hinaus werden die Darlehen der Aktionäre im Vergleich zu Forderungen anderer Gläubiger der Gesellschaft nachrangig befriedigt. Die spezifische Vertrauenssituation des Geschäftsführers kann zu einer Haftung gegenüber dem Unternehmen führen, z.B. bei spekulativen Transaktionen. Die Aktionäre fassen ihre Beschlüsse in der Regel auf einer Hauptversammlung ab. In einer Ein-Mann-GmbH wird dieses Organ vom Alleingesellschafter gebildet.

Die formellen Richtlinien zur Hauptversammlung sind wesentlich einfacher als die einer Aktiengesellschaft. Soweit im Aktionärsvertrag nichts anderes steht, erfolgt die Abstimmung durch Aktien. Jeder 1 Euro gewährt eine Stimme. Die Verantwortung der Aktionäre erstreckt sich nicht nur auf die laufende Geschäftsführung, sondern auch auf die Genehmigung des Jahresabschlusses und der Zuteilung der Gewinne, die Bestellung und den Rückruf der Geschäftsführer, Maßnahmen zur Prüfung und Überwachung der Geschäftsführung, die Bestellung von Inhabern einer beschränkten kaufmännischen Vollmacht und Generalbevollmächtigten, rechtsverhältnissezwischen Gesellschaft und Aktionären usw. Bei Eintragung in das Handelsregister sind der Firmenname, der Firmensitz, der Gesellschaftsgegenstand, die Höhe des Grundkapitals, das Datum des Abschlusses der Aktionärsvereinbarung, die Person des Geschäftsführers und seine Vertretungsbefugnisse anzugeben.